Dienstag, 17. Juli 2007

HYMNE AN DAS LEBEN


Texte Buch 10

Klatsch



Ungesagt ergibt sich sehr leicht die Eröffnung: den 1. Satz übernimmt Spieler Nr.1. Er setzt auf die Zahl mit der Bezeichnung 'Sicher'. Die Experten, die zurate gezogen worden sind, haben dieses Urteil überraschend bestätigt. Es wurden noch Sachmittelbeschädigte sowie auch -verständige mit weicheren Gemütslagen sehr heftig befragt, was sie zu dieser außerordentlichen, schon teilweise chaotischen Willensbildung meinten. Sie haben das strikte abgelehnt, verschiedentlich wurde sturmartig zum Rückzug geblasen. Dabei blieben viele Urteile hoffnungslos auf der Strecke. Die Absiebkommandos stellten auch zum Teil entstellte Konfigurationen verstümmelter Form fest, deren Inhalte sich auf rätselhafte Weise verabschiedet hatten. Manch ein 'Grüß Gott!' flatterte den Kontrolleuren einfach aus der Sicht: in solche Fernen auf&davon, dass die Teleskopamateure bei ihren Profis Schutz suchten, weil sie befürchteten, in einen noch weit unter ihrem Status liegenden Sektor fallen zu müssen. Sie meinten, dass die 2. Liga zur Aufhebung der Immunität nicht mehr schützend auf ihrer Seite stünde. Doch diese hat nach vordrücklichem Verfahren dieser Annahme geradezu Hohn gesprochen und ihr Veto striktestens verweigert. Das oberste Richteramt hat die Akten beiseite schaffen lassen, was eine Klage nach sich zog. Diese hatte nicht mit 'Einspruch stattgehabt' das Nachsehen. Folge: Zufriedenheit einer bescheiden gebliebenen Oligarchie. Die Spieler mussten jedoch Geldbußen hinnehmen, denn der dritte ernstzunehmende Spieltag musste aus satztechnischen Gründen ausfallen, denn es wurde die Sequenzsentenz eingesetzt: 'Wes Meisters Schuh nicht zugeknöpft, der Lehrling muss ihn binden'. Anstelle dieses Annahme- und Weggabeverfahrens wurde ganz einfach gemeint, dass aufgrund der allzuvielen Vorkommnisse von vorne beginnen werden müßte. Alles Gesagte hatte den Prüfstand zu verlassen, bis endgültig feststand, dass hier überhaupt nichts gemacht werden konnte bis auf eine kleine Nuance Erfindertätigkeit, die darin bestand, das angestammte Belobigungsverfahren amnestiehaft - als Amnesie in gehobenem Privilegiestatus - anzusiedeln. Die Pfahlbauten werden deshalb zerstückelt, herbeigebracht, angesiedelt und zwecks Verfremdung noch einmal genauestens auf eine rotierende Fensterscheibe genagelt, um als freischwebendes Roulett paradieren zu können. IM ERBSENSUPPENGEWÜRFEL WIRD NACH GIFT GESCHMECKT, UND DESHALB KOMMT DAS GANZE AUF DEN AUSDEX. Von den Pulten wird mit Kreide hinzudirigiert: 'Wer auf >Marsch 1, 2, 3< die nächste Zahl nicht weis, fällt in die Blechbüx, wird am (eigenen) letzten Ende verknotet und als Schachmatt auf einen Würfel gesetzt, wo er kanten kann, bis auch der letzte Schliff aus ihm einen Toni Sailer werden läßt. Neue Richtlinien verhärten zudem dieses neue einmalige Verfahren, das rezeptiert werden kann und somit - verkäuflich wird. Es hat Steuern zu setzen und wird am Jahresende als Nachspeise den Hunden vorgeworfen... Uahhh... Wer Einwände hat, soll gleich Faustrecht geltend machen: standesrechtlich hieb&stichfest, bitte! Guter Rat: wer also noch nicht gegessen hat, sollte sich eiligst in die Küche begeben und nach Belieben zusammenstellen, was seiner Herzenslust kongruent ist. Die unbedingte Ehre zu verleihen, erklären wir den ganzen Haufen zum Kompost, dessen Dirigent sich hiermit freundlich von Ihnen verabschiedet, um im alten Jahr seine einmal eingepaukte Litanei des Ungebrauchten in einen superneuen Schlauch keilzuschriften.'
Das waren hiermit die Gesammelten Vorworte, denn jetzt wird wieder Grün auf neuem Miste den Zapfenstreich eindudeln. Die Zauberlehrlinge lassen den Ringelrein in der Luft zurück, wo ihnen nur noch ein gelindes Verflirren übrigbleiben wird, falls wir den Helunken glauben wollen. Das halten wir nebenbei gesagt für eine ausgemachte Dummheit, deren Potenzqualität sich noch erweisen wird (haha!). Das ist Aufgabe, Pflichtrecht und sonstiges Vermächtnis geblieben seit einiger Zeit, die wir historisch festhalten wollen als den Angelpunkt zwischen ersatzverkauftem Sinnenwahn und treuer Anhänglichgkeit, durch die schon zu schimmern vermag eilig gehacktes Einspanholz. Wir möchten uns bescheiden mit einem Artikel, der vor noch nicht geraumer Zeit schlagende Reihen in unser Personal schlug. Ein heftiger Kampf entbrannte darob. Der Zwiespalt ergab sich aus einer romantischen Schwärmerei und einem kräftig ausholenden Beiwerk, das erst mühsam herbeizitiert werden musste. Die Zeugen wollten alle ohne Ausnahme nicht erscheinen, und wir hatten schon begonnen, Tränen anzusammeln in den Augen, welche sich aber weigerten auszuschütten, was schon längst übervoll (...) Das Reservoir griff nun eiligst in die Vorratskammern, und siehe da: das Loch konnte gestopft werden. Wir können die Sorge also wieder getrost in die Kiste der Pandora zurückstecken.
Solange noch Kraft in dünnen Äderchen gehortet wird, geht das ok.; sogar ohne dass dabei Zinseszinsen abverlangt, geschweige denn auf dem Wege des Verlorengehens wieder aufgesammelt werden. Dazu einige Kommentare von Leuten, die sich zuständig halten, solch weit entfernte Sachverhalte mit demententsprechendem Verstande beurteilen zu können. Sie werden ihre Brillen aufsetzen, einen strengen Blick der Öffentlichkeit zur Besichtigung freigeben. Die Eintrittskarten sind selbstverständlich nicht frei verfügbar, sondern müssen auf (ihrem) herkömmlichen Wege - abgestanden&ausgenutzt - an der Theaterkasse abgegeben werden. Ein Stengelstempel wird für die notwendige Zutat einstehen. Ein Choral aus Beelzebuben& Puttengelchen aus der Trötenschublade eines Schuttabladeplatzfürsorgers wird für die Begleitumstände inform eines Karnevalsmarsches sorgen. Die Parade ist schon aufgestellt. Die Rittmeister haben sich ihre Sporen vonderPikeaufverdient&andieHosennahtgenäht und blasen nun in ein Horn, das von den Bischöfen halblinks der Elbe eingesegnet und abgegnadet wurde. Sie verkündeten auch den zwiefach bedingten Primärpunkt: Anton Segelnase mit seinen Leibgardisten wird nämlich den Introitus verblasen in östlicher Richtung, aus welcher (auch) der Weihnachtshase sein Ständchen halten wird. Die Trauerrede wird Vikar Schmidt aus dem Leisehändeorden kraftvoll und gemischt vornehmen (eigentlich: 'vortragen'). Die Damen und Herren mögen Platz nehmen. Die Show beginnt: aus Messers Spitze wird ein Tropfen Aminosäure herunterpurzeln in das verblendete Auge des Gauklers, der mit seinem Bass nichts anzufangen weis, sondern diesen nachgehabt in die Tuba entlassen wird. Auf welchselbige wird dann gehauen, als ob es gälte, alle Stimmbänder dieser Welt auf Hörweite zu spannen. Das Leder wird alsdann abgegeben an den Feldmarschall, der nach missglücktem Abgang sein Schiff besteigen wird, das mit Ratten bis an den Rand vollgepackt ist. Weitere Gäste können wir leider nicht aufnehmen, denn das Fass ist nun wirklich übervoll. Wir wünschen unseren Ge(ä)sten eine angenehme Heimreise, einen guten Ausgang zum Herausfinden, gute passierbare Wege zum Abschleichen, Stege, die nicht auf Schritt&Tritt einbrechen wie Diebe in der Nacht (Tag), wenn der Tag (die Nacht) sich noch nicht entschieden hat, ob er (sie) glücklich verlaufen war oder nur seinen (ihren) Einlauf bekommen möchte. Bis dahin verabschieden wir uns. Ab. Exitus. Introitus da capo...
...der Wanderer betrachtet die Bäume, die ihm zu langsam waxen, die Vorhänge, die zwischendurch fallen: es kommt ihm vor, als ob die Welt eingestürzt ist. Er gibt die Schuld irgendwem und fühlt sich einsam. Er hat keinen Dialog und ist immer in Zwiesprache mit sich selbst. Er nennt die Farben und sieht sie nicht. Viele Jahre später legt er seinen Schallplattenapparat (---->) zurück und vergisst die schräge Musik in der Ecke aus dem Zimmer seines Nachbarn nicht. ----> irgendeiner stellt seinen Tod fest. Eine alte Melodie wird auf dem Friedhof gespielt, und ein Name wird neu auf eine Kinoleinwand gepinselt, als ob irgendetwas fehle... Ein Sprecher wird vor das Mikrofon treten und irgendeinen schönen Witz erzählen. Manche könnten zwar lachen, aber sie tun es nicht. Ein Kornfeld wird mit Bestimmtheit SEIN Testament machen, und viele werden Beifall spenden. Münzen werden in einen Schweinetrog fallen, und Parademärsche in Stromschnellen einen wirbelnden Haken schlagen. Der Hase wird seine Löffel spitzen, und Feuerwehrmänner werden ihre Spritzen in den Abguss tun: Kurzarbeit, Probleme der Versorgung, des internationalen Währungsaustausches und viele derlei Mängelerscheinungen werden ausgewaschen werden in einem Bad aus erwaxener Tugend. Unwichtig, wer dann den Schalthebel bedient und wer die Gastgeschenke annimmt, wer nun der neue Vorsitzende wird mit welchem Buch in der Hand; wer seinen Namen wohin kritzelt, die Höflichkeitsbesuche, Antrittsreden, Vergleiche, Kalkulationen, Bündnisse als Kavalierspflicht, Empfänge, Bälle, Gelage, Anweisungen, Befehlsträger, Waffenlieferungen (hahaha), Gesetze, Leute, die man nie sieht, die sich versteckt halten; Banales neben Alltäglichem, Ausgefallenens neben Extremgesinnungen, Aburteilungen, Versammlungsräume, Vertäfelungen, Orden, Austritte; Namen, die jeder nennt, Personen, die im Hintergrund stehen, die sich mit irgendetwas beschäftigen, Presse und ihre Artikelserien, von denen man eine liest und die andere nicht, weil man kein Geld hat, die neue Ausgabe zu kaufen, weil man Wichtigeres vorhat, weil man vergisst, weil man verliert, weil man spazierengeht, weil man stirbt, weil man erblindet, weil der Vorleser seine Brille in einem Anflug von Ärger in den Rinnstein geworfen hat, weil die einen die Nachtschicht für die anderen besorgen; weil das Licht ausgegangen ist, weil ein Mensch sich nicht mehr über das Schicksal eines anderen wundert, weil die Kir(s)chen sich gegenwärtig in einer Schwemme befinden, weil der Zustand des Dackels ein ernstzunehmender ist, weil einer ein Glas auf den Boden wirft, ohne nachzusehen, ob dieser(s) gewaschen, gebohnert, abgehoben oder gestanzt ist...
...warum setzen die Menschen fort mit etwas, was doch gar nicht im Zusammenhang steht mit dem, was noch vorher von so großer Bedeutung erschien? (Oder war dem gar nicht so? Oder ist ein kleiner Nebenumstand daran schuld, dass alles so kam? Und kam eigentlich alles, oder hat da nicht ein Rädchen seine Phonetik nur um eine Nuance geändert?!)
Wer war denn eigentlich der Boss - der, der die großen Sprüche klopfte, die sowieso keiner ernstnahm? Vielleicht gab es Ablauscher, die sehr viel davon hielten. Vielleicht haben die ihn 'aufgesagt'. Vielleicht sollten sie ihm auch nur eine Säge liefern, die soviel Zähne hatte, dass es reichen müßte, eine ganze Serie von kleineren bis größeren Unfällen zu provozieren, die nur ein Ziel versorgen wollte.
Die Herausgeber von derart Zeitgeschichtlichem sind (ja auch) nicht besonders mit den Schaumlöffeln der Weisheit großgezogen worden. So wollten sie ihre Verwandten links&rechts von irgendeiner Abbiegung eines kleinen Flusses so ohne ein weiteres Verweilen in die Ecke werfen (sie haben eben noch nicht genug geübt). Ich sage Euch: wenn Ihr Euch nicht kräftig ranhaltet, werdet Ihr nicht an der Stange bleiben. Das Leben wird Euch davonlaufen, und Ihr werdet nur das Nachsehen haben. Wer nicht von Frühauf lernt, was spät am Abend und auch noch viel,viel später in einer kleinen verarmten Bude unter einer Klopapierrolle geschieht, wird früher oder später kräftig auszuscheißen haben. Einem solchen wird nichts mehr gegeben. Den Bettelstab wird er noch nicht einmal sein eigen nennen können und auf den Landstraßen wird er sich seine Schuhe ablaufen müssen, ehe er an einem vertrockneten Graben Mücken fressen darf. Junge, das Leben ist eine SANFTE Sohle wert!!!
Wer noch einmal die Schulbank drücken muss, kann Schlangenhäute abziehen gehn und Elefanten das Salz auf den Rüssel streuen. Und wer das Niespulver nicht rechtzeitig zur Hand hat, muss Voyeur bei Demonstrationen werden. Und wer die Blumen im Asfalt nicht entdeckt oder gar bei-läufig zertritt, hat kein Anrecht auf einen freundlich lächelnden Samariter. Wer das Harz aus der Tröte eines Pubertierenden vernimmt, wird sich im Klimakterium wie ein Zwitter-in-Ersatzreserve vorkommen. Wer die erhärteten Worte nicht geduldig erträgt, wird zum Kochherd eilen und Brennholz an den Heuschober legen. Wer nur nach Dritteln trachtet, wird um ein Viertel nie ver-legen sein. Wer grabscht, hat ein freundliches Gesicht nur noch unter dem linken Zehennagel. Der im Krieg verdorrte.
Bedeutung: Düngelust und Opferbereitschaft geben das Geständnis ab, eine Hochzeit im tiefen Wolkengrunde nach den Sitten unserer Nachfahren zu feiern. Wer hart auf diese Tastatur drücken möchte, sollte sanfte Daumenschrauben nehmen, damit auch jedes Gewinde sich schaudernd krümmen mag unter der Last einsamer hypochondrischer Befehle. Sollte unter der Axelhöhle das Desodoranz vergeblich gesucht und erst später gefunden werden, ist zu empfehlen, dem Gott der Unmöglichkeit die Wurzel aus -1 zum Opfer zu bringen.
Das skondierte Darlehen wirkungsvoll aus der Talsohle der Erkenntnis zu heben, nennt man das. Einfache Selbstbeobachtung gab mir den rettenden Anker, mich um meine eigene Axe zu drehen. Denn plötzlich erhellte ein Schuss die Dunkelheit, sodass auch ich ein Opfer der Täuschung anderer werden konnte, deren Vermögen nicht mehr in ihrer Macht stand; mit der Folge, dass unerwarteterweise viele Tricks am Horizont sich aufbäumten, Hinweise zu geben, wo noch andere Richtungsweiser sich in meine Gehirnschale eingekerbt hatten. Nachdem nämlich lange der heiße Brei gerührt worden war, hatten sich sämtliche Bleistifte aufgemacht, ein trommelndes Feuerwerk von laufenden Granitbeinen abzugeben, um so in leichtfertiger Arbeitshingabe ein uraltes Rätsel in die Waagschale zu setzen:
Wie kam es, dass ein und nicht dieselbe Formulierung nicht denselben Gehalt wiedergeben konnte, wie es doch sonst der Fall war, wenn die Gedanken einmal dem Ausdrückschalter zum Opfer gefallen waren. Oxymoronisches Spiraldasein...
...es wurde aufgezählt bis 9 die Bruchrechnung, und dann wurde das Ergebnis unter Beschluss gehalten. Und eine Woge von grauer Leere schwemmte den Wanderer auf der Suche nach neuen Noten in ein neues System aus alten Variationen, die sich nicht beschweren wollten, als Kummerfalten die Selbstentschlüsselung ankurbeln wollten. Man wollte sie einfach nicht. Noch nach Stunden war keine Relevanz gewillt, ihre Tore zu öffnen. Und als der Erfindergeist einmal ein Komma statt eines Punktes setzen wollte, da hakte endlich der Verstand aus; er, der sich eben noch redlich im Ring gehalten hatte, ohne den Schiedsrichter zu beleidigen, zu tadeln oder gar auf die Ersatzbank zu verweisen, wies den Wind an, die Marktlage zu ändern. Prompt hatte der Günstling einen Beschützer gefunden , und dieser hatte einen Mäzenaten zur Verfügung gestellt. Die Kunden hatten eine Petition gerichtet, der Sockel wurde noch höher gestellt. Der Nachruhm fiel allerdings seinen Enkeln schmählich zum Opfer auf einem Felde, wo nur englisch gepflegter Rasen etwas gegolten hätte. Wir sind nicht dem Urteil einiger Weisheitspinsler gefolgt, die auf (bei) jedem Bleistiftstrich den Gilb erwarten. Denn ein Kritikasterbewusstsein lebt nicht nur von den schlecht gemachten Ausstattungen, sondern auch von dem Innenleben einer Selbstständigen; eine gerechte Urteilsfindung im 'Sinnessinne'!
Sportlich gesehen haben wir ein neues Vokabular zur Verfügung. Der Körper in seiner Gesamtheit ein Teil seiner Natur: der Arme und der Reiche, das Gefüge und das Angebundene, die Suche nach der Verflüssigung, das Aufheben der ununterbrochenen Tätigkeit, die Verlängerung der Heben, die Ausgedörrtheit langerprobter Textilien, das Ankleiden von Faserstücken. Machen wir es uns bequem! Ziehen wir die neu belegten Stücke in die Länge, sodass sie immer passen! Sollten wir diese nicht brauchen, ist es selbstverständlich für uns eine Ehre, aus der Drangsal einmal angewohnter Verdichtungen das Feld aufzusuchen, wo wir das Rüstzeug anbauen können, was nach eingebrachter Ernte die Ausgabefähigkeit in Höhen zu treiben imstande ist, die die Fantasie in Abfall stecken kann. AUS.

Vergeblich trachtete er aus diesem Raum herauszukommen, doch irgendetwas hinderte ihn empfindlich daran. War es seine Einbildung, eine entfernte Verwandte, die sich immer wieder ankündigen wollte? Vielleicht war es der Nachhall seiner eigenen Fußtritte auf dem Korridor, der sich seltsam zu verlängern schien. Oder war es gar der winzige Spalt von Sonne, der vergeblich sich bemühte, die Falten im Teppich zu glätten? Irgendwas war es. Nur was? Gedanken schüttelte er erstmal schnell von sich, denn es war schon alles geschehen; was konnte die Tat noch hinter einer Wand zu suchen haben, die eine Fantasie geschaffen ( = war es nicht so, dass auch die Wand vor ihm kein Geheimnis darstellte?)?! Gedanken hämmerten wieder auf ihn ein wie Blitze. Er versuchte ihre Schrift zu entziffern, aber es wollte und wollte nicht gelingen. Erst nach einem langen Schlummer dünkte es ihn, das Rätsel gefunden zu haben. Leeren Kopfes besann er sich, sich auf eine neue Schiefe Ebene zuzubewegen. Es war nicht leicht. Die ersten Schritte gingen ja noch, aber dann geriet er ins Schwanken. Er griff schnell nach abgekarteten Gewohnheiten. Aber dann stockte wieder sein Gang. Er sprang ab und suchte von Neuem in einem Gemäuer, dessen unterirdische Gänge ihm nur allzu bekannt vorkamen. Schales Gelächter klirrte an seinen tauben Ohren vorbei... alles verlosch um ihn herum.
Mutlos kauerte er sich auf dem Boden nieder und vergrub den Kopf in seinen Händen. Wieder fiel ein Schlummer über ihn. Seltsame Träume dämmerten in ihm. Er erwachte; warf mit Worten um sich. Die Umgebung lauschte schüchtern. Erdmolche und sonstiges Gewürm hamsterte eilig Vorräte. Es wurde feucht. 'Jemand scheint sich seinen Schweiß abzuwischen'. 'Seltsamer Gedanke', kam es ihm. Er machte seine Augen auf. Er lag in seinem Bett. Er hatte geträumt, das war sicher, und das Bett kannte er auch. War es nicht- aus Baumrinde...? Es war eigenartig - oder vielleicht hatte es auch nur den Anschein - irgendetwas schien an diesem Bett von Bedeutung, denn jedesmal, wenn er sich erheben wollte, schien es ihm, als ob seine Laterne wegrollen wollte; doch als er sich wieder einmal aufrichten wollte, wurde ihm leider kein Stichwort gegeben, und so sank er wieder zurück in ein Paradies, in dem nur noch das Hohngelächter seiner Umgebung sichtbar wurde. Als er schließlich seine Geschichte zu Papier bringen wollte, schien es ihm angebracht, noch einen letzten Versuch zu starten. Er setzte sich aufrecht hin und es war ihm, als brauche er nur zu diktieren, und schon würde alles das geflossen kommen, was fehlte. "Du kannst dir selber eins geben!" murmelte er in seinem Wahn und verachtete die Umgebung um so mehr, da sie nicht wahrnehmen konnte, was eigentlich ihre großen Verdienste waren in einem Spiel, wo aus einer Einzahl eine Mehrzahl nur dann wurde, wenn man selbst diese Vielzahl von Personen in sich selbst wieder erkannte.
Er wusste das ja alles schon! Doch es den Leuten einzutrichtern, wäre ihm sicher schon früher eingefallen, wenn nicht jener entscheidende Moment die Zeitbombe ausgelöst hätte: er ging in den Keller, um Kohlen zu holen und nahm nebenbei von dort seine laterne wieder hoch.
Als der Traum sich seinem Ende näherte, befahl er seinem Gärtner, ihn zu wecken, was dieser auch tat, und so öffnete er erst einmal das linke Auge. Grund: 'aus einer hohlen Gasse wird es leicht geritten kommen.' Ein leichter Sonnenstrahl schien alles in ein anmutiges Licht zu hüllen, doch auf diesen gekonnten Ratschlag konnte er in diesem begnadeten Moment verzichten und richtete folgerichtig sofort das Wort an die um ihn Stehenden, denn es war das Buch Mosis vor ihm aufgeschlagen an der Stelle, wo Jakob auf dem Totenbette sich von seinen Kindern verabschiedet.
Einer meinte etwas von 'alter Kamelle': Der alte Knacker sollte endlich seine Äugelchen zuklappen; dann hätte das ewige Gelaber sein Ende, und alle könnten an die 'Erbschaftsaufteilung' gehen. Die Auguren hatten nämlich gegen ein entsprechendes Honorar etwas Gütliches zu der Sache beigetragen. Aber das Murmeln schien nicht enden zu wollen. Denn jedem konnte es nicht recht gemacht werden, wenn Ernsthaftigkeit die ausschlaggebende Rolle spielen sollte. Wenn das allerdings nicht der Fall war, so war es unvermeidlich, dass man überall was abstauben konnte. Die Moneten waren sicher, Konten in Liechtenstein, ein gutes Gewissen in Australien, Frauen in Paris oder in irgendeinem anderen Dorf: die Schäfchen waren auf der Alm gelassen worden - und der Wolf schien sich (noch) nicht (einmal) verkleiden zu wollen... Der g(G)ute Hirte legte sein Amt nieder, ein Regen prasselte an die Wände, und ein Gewitter schien allen den wohlverdienten Rest zu geben, denn aller guten Laster Anfang war nie die Wort-Börse des andren gewesen (!). Und eine Reise nach Polen war auch eine Erschießung wert (gewesen): so spukte es in den Köpfen der verlausten Gemeinschaft herum, und über allem hatte längst der Vater s(S)elig seine rostbraunen Äuglein geschlossen. Himmlische Pracht erwartete ihn indessen nicht, doch darüber brauchte er sich einstweilen keine Gedanken zu machen. Die anderen bemerkten den Tod erst nach dem Wolkenbruch, als Marlitt&Courts-Mahler als Geistmedien um Pietät baten. Da meinte KleinSiegfried - vielleicht war es auch GroßWalther - : "Er is ja doot!" Und das war alles. Man begrub ihn unter Trompetengeschnatter, Entengeflatter und sonstigem Horrido und verhaltenem Händeklatschen. Die Beute wurde königlich geteilt, ein Augur wurde zur Unfeier des Tages gevierteilt und unter Pomp&Geschmatze einer gerechten Legehenne zum Opfer gebracht. Das Goldene Kalb marschierte in die kampfumtobte Arena und verlangte seinen Tribut. Die Legehenne wurde gleich (-) notgeschlachtet, denn sie hatte sich verschluckt und den Schluckauf bekommen, den man nur durch Kopfabhacken siegelfest machen konnte. Der Notar brauchte nur noch einen Amtseid zu leisten. Der Schuster verarbeitete die Krallen, und damit war natürlich noch lange nicht das Ende in Sicht. Obwohl das Mahl an Völlerei so übergedieh, dass der Sensenmann kein Getreide mehr brauchte...! Das hatte ihm der Verließverirrte versprochen. Ohne Worte.
Hier endet erst einmal die Chronik aus einer Zeit, wo chronische Krankheiten einen scheinbaren Knacks erhielten aus einer Richtung, die irgendeinen -ismus im Gefolge hatte.
Vergleichnisweise ergibt sich hier ein kleines sinnvolles Geschichtlein, das sich wie üblich in einem Vorgarten abspielte. Wir haben versucht, das Geschehene auf eindrückliche und deshalb unvergessliche Weise zu rekonstruieren. Wir fragten uns allerdings, ob hier nicht die Eloquenz zu wünschen übrigläßt. Auf keinen Fall wollen wir die Spannung überziehen:
die Schönheit, die sich entspann, als ein kleiner posssierlicher Krokus die zarte
Schneedecke zu durchbrechen wagte:
Die Flöcklein schmolzen nur so dahin in tränenseligem Taumel. Sie tropften auf eine dankbar(e,) erstarrende Erde, die diesen Aggregatszustand nicht mehr leiden wollte. Ein weinerliches Communiqué wurde von Physikern erstellt, triefend von überschwenglichen Lobeshymnen. Die Herren&Damen standen auf, schüttelten sich die feuchtgewordenen Händchen.
Auf seinem Heimwege nun kam einem der Teilnehmer die Idee, das Krokuspflänzchen zu brechen zur Erinnerung an jene Stunde. Zuhause suchte er eine Schere, brachte diese zu einem Schleifmeister zwecks befriedigender Amtshandlung. Danach händigte er diesem einige Kreuzer aus und verschwand, so schnell er konnte, in Richtung Tatort. Der Kommissar war ebenfalls zur Stelle und nahm den Mörder fest: dieser hatte noch seine Tat begehen können und fühlte sich gar nicht schuldig. Im Gegenteil: er heftete das Blümlein ins Knopfloch des Festnehmenden.

Ferner gilt zu vermelden, dass, was Seinsstrategie und~bzw. Abfallfilosofie sich im allgemeinen zu verkleistern imstande sind, gar nicht mal so eminente Umstände bzw. Unterschiede zu ergeben uns die Ehre vormachen. Positiv gesehen: was dazu nötig ist, ist klare Einsichtnahme und unbedingte Überschaubarkeit der Gegebenheiten, was ja nicht immer leichtfallen dürfte, wenn wir uns einmal genauer mit der Verarbeitung von Daten, kontrollierter Mechanismen und derlei Observanzvermögen beschäftigen. Wenn uns dabei kein Fehler unterläuft, ist alles in Ordnung. Falls dies aber nicht so ist, müssen weitere Instanzen berufen werden, die uns in unserer Zeittätigkeit UNTER ständiger ÜBERwachung halten. Wenn diese mit Mängeln behaftet ist, ergibt sich, was schon vorher mehrfach angekündigt wurde: das stete Wexelbalg aus seinem Perpetuationszustand zu lösen. Wenn uns das nicht gelingt, gehen wir alle drauf oder baden, in den Eimer, fällt alles ins Wasser. Und falls das tief ist - und wenn die Dinge nicht schwimmen können, und wenn und wenn - dann geht das Ding trotzdem seinen guten Gang, betritt gemächlich die Wolkenstufen 1, 2 oder 3, und dann wird man im Blau seinen Freiflieger machen dürfen. Falls wir da aber durchfallen, müssen wir fleißig üben, um wieder auf der Gänseleiter ein paar Sprossen zu erklimmen. Wenn der Drang sich mitzuteilen einer Pause bedarf, sollte sie geflissentlich eingehalten werden.
Ich möchte deshalb einmal mit einer kleinen Geschichte ausmalen, was alles passieren kann unter nicht gerade alltäglichen Umständen: was das menschliche Fassungsvermögen sich nicht durch Geist noch Körper erträumen läßt, sondern was nur noch in seiner relevanten Enumeranz als winziges Kügelchen göttlicher Vernunft herauserkan(n)t werden kann:
So ging es dem Zeitungsreporter F., als er sich auf einen Spaziergang machte, der nur zum Bach führen sollte und von dort durch den Stadtpark und von dort wieder zurück.
In den Stadtwald wollte er erst gar nicht. Er hatte seine Gründe, und die waren zu maßgeblich. Als er so am Bach der Lust entgegenwandelte, war es ihm auf einmal warm ums Herze, und eh er sich versehen konnte, stand er auf einem Baumstumpf und redete. Er sprach ganz schlicht - was er in sich fühlte. Bald war eine ansehnliche Menschenmenge da: Angst befiel ihn. Doch führte er zuende, was einmal er begonnen. Und als das geschehen war, wusste er nicht mehr, was vorher und was jetzt war und was noch kommen würde: der Verstand hatte völlig aufgehört, ihm das so oft Praktizierte unterzujubeln, und er erfuhr und er erfuhr und... Ob er nochmal zuhause ankommen würde, war jetzt ohne Bedeutung. Elfen bevölkerten (von alters her) die Straßen, und nun konnte man sie auch sehen. Und was hiernach kommt...
WIR BETRETEN JENE UNGEHEURE W E I T E...
Das Licht wankte zunächst überall sein unzittriges Dasein ab (in der Nachfolgezeit wurde es erst 'unendlich' klar). Ameisen trollten mit den Zuckerstückchen, und eine Sinfonie erklimmte nach der anderen die inneren Ohrtrommmeln und verhallte das Echo dem Nachbarn leise in sein Schlafgemach unter den Pinkelpott bzw. Nachttopf. "Hauruck!" tönte es allemal, und Vetter und Base tanzten auf dem Weiher. Und hinter den Spiegeln erschien der Tod als das leuchtende Leben. Die Buchstaben verwackelten den Zeitgeist und zerstörten widrige Substanzen/Essenzen im Nu. Es torkelte sich Dieses wie auch Jenes, ohne auch nur im Geringsten an Feierlichkeit zu verlieren. Aktendeckel verplapperten, leise sich wiegend, altvertraute Geheimnisse. Alle, die lesen konnten, legten ihre Brillen zurück für eine Zeit, die sich verschluckt hatte, als der große Trommelwirbel die Äonen ankratzte. Man zuckelte von einer Straße auf den nächsten Pfad, und bald war alles so abgelaufen, dass neue Wege sich besannen und den Straßenschildern befahlen, neu bepinselt zu werden und sich gehorsamst aufzustellen, wie es nun mal 'Sitte' im alten sowie im morgenden Lande sein sollte: die Schrift zu deuten, ein Rätsel zu vergraben und ein weiteres Gedicht auf einer Rolle Klopapier an den Wolkenkratzer zu hängen. Als das geschehen war, hatte man alle Hände voll zu tun, um NICHT zu arbeiten. Bleierne Müdigkeit war ein Makel, der im Nu zu vergessen war und - wurde. Dann war da nur noch ein sanftes Weitergehen&ein stilles Verweilen. Lagern, und auf gings in die nächste Höhe, wo z.B. Hunde mit Luftballons unriechbares Gas abließen (abbliesen). Plutonium verströmte Sandelholz. Polizisten nahmen Dreck unter die Lupe und erkannten schieres Gold. Man schwamm in Azur, so dass selbst einem Delfin die Augen feucht geworden wären. Und so war Lust = potenzierte Lust mal 4 im Quadrat hoch unendlich weniger Null.
Was brauch(t)e ich da noch meinen Rede&Schreibe-fluss sprudeln zu lassen?!
Dann kam aber jener berühmte Trick. Ich schrieb ganz einfach ab, was so kam. Zum Beispiel meinte Emma aus dem Laden von gegenüber: "Wenn Sie Apfelsinen kaufen wollen, dann kaufen Sie sie! Und wenn Sie das nicht wollen, dann lassen Sie es! Und dann stehen Sie bitte nicht so blöd in der Landschaft herum, als ob Sie Maulaffen feilhalten, als ob Sie nichts Besseres zu tun hätten als zu überlegen:'Soll ich jetzt nehmen oder nicht...oder dies oder jenes?' Mensch, wenn Sie sich nicht entscheiden können, dann nehmen Sie doch lieber Beides, falls Sie wirklich etwas dringend brauchen, oder lassen Sie es (wie gesagt)! Nun machen Sie schon! Es stehen noch genug Leute herum, die würden sofort was nehmen, und - Sie halten den ganzen Verkehr auf! Sicherlich haben Sie Ihren Kopf bei Ihrer Großmutter gelassen, und die soll jetzt aufpassen, dass Ihnen die Rosen nicht aus demselben fallen, aber, wie ich sehe, haben Sie stattdessen Tomaten auf den Döppen (=Augen). Mann - wie wollen Sie denn überhaupt richtig lesen (sehen)? Waren Sie eigentlich je beim Augenarzt gewesen? Ich glaube, Sie können gar nicht richtig sehen. Gehen Sie mal zum Augenarzt, und dann können Sie ja wiederkommen. Falls Sie noch was zu essen (kaufen) wollen." Daraufhin schwieg der Angeredete, nahm schweigend eine Tomate und ging. Nachdem er 10 € ( offiziell: 10 Gelds) dafür bezahlt hatte.
Oder die Sache in dem Omnibus, als der Schaffner meinte: "Nu holen Sie mal Ihr Kleingeld heraus, wenn Sie schon nicht Ihren Schein finden! Und wenn Sie gar nichts finden, dann steigen Sie an der nächsten Station aus. Sie können auch Ihren Schlips als Pfand hierlassen, fall Sie nicht sonderlich daran hängen sollten. Wenn Sie allerdings Schluss mit Ihrem Leben machen wollen und Sie benötigten dafür Ihren Schlips, bitteschön, dann behalten Sie ihn eben. Aber dann müssen Sie jetzt raus!" Damit drückte er einen Knopf, der Fahrer hielt, und der Schaffner stieg aus.
Er lehnte sich über ein Geländer und spuckte kräftig in den Bach, denn er musste das schon lange tun: im Bus hatte er sich nicht getraut. Den Rest der Story überlassen wir Ihrer Fantasie.
Für den Mist, den man verzapft, wenn der Zapfhahn zu ist, aber dann mit Gewalt presst, ist jeder selbst zuständig, und jeglicher Kommentar ist sinnlos.

Analyse:
Das, was wir uns in mühsamer Arbeit angewohnen durften, weil wir mussten, das dürfen wir uns nun auf ebenfalls dieselbe Weise abgewöhnen. Es ist angebracht, an dieser Stelle notwendige Angaben zu machen, wie denn das alles geschehen kann, wo wir doch nur ausgestattet sind mit Beinen, Füßen und was wir sonst noch kennen. Das ist uns hinlänglich aus irgendwelchen Quellen mehr oder weniger vertraut. Lassen wir uns einfach hineinfallen in diese oder jene Träume, Gestaltungen, abgedrehte Nummern, verwalzerte Wirbelungen und Luftschlößchen, deren Türöffner bzw. Schlüssellöcher so beschaffen sind, dass introduzierbare Sch(l)ießfächer bzw. geschickte Bohrer anzutreffen und tätiges Mitwirken an dem Vorwärtskommen unseres werten Nachbarn, zu unserer Rechten sitzend auf einem Pfauenthron aus Emaillepapier, unsere angesippte Pflicht ist; und wenn das angeschmirgelte Silberpapier nicht flink zur Hand gehen sollte, wie es uns unser Verstand weismachen möchte - es macht nichts. Seid auf der Hut, setzt einen feuchtfarbenen Zylinder erster Kanonität im Kubusverlängerungsaufbauwege auf! Dann wird schon alles 'schief' gehen: die Wände werden nicht mehr den diagonalen Sitz haben, die Kanten werden verschroben sich in das hinterste Mauseloch verziehen. Wenn dann ein kleiner scharfer Ton den Raum durchflitzen sollte, dann packt ihn mit beiden Ohrläppchen, auf dass Euch auch nicht ein Fetzchen entgehe! Denn das ist Pflicht, die nur durch das Zusammengehen bestimmter einkalkulierbarer Komponenten entstehen kann. Wer die Kombination zu diesem Spezialsafe nicht mehr zur Hand (in der Tasche)hat auf dem Fuße im linken Zeh, sollte kurzen Einstieg in obere Anzugsgefilde tätigen!

Guntrap aus dem Geschlecht derer von Abduzien verlangsamte als einer der ersten seinen emsigen Schritt, der nicht mehr Trab halten konnte mit dem Geläuft aus dem Nachbargestüt, das auf&hoch davonstrudelte, ohne noch einmal herzhaft in das Getränk hineinzuwürzen. So konnte es geschehen, dass der Salmiakgeist seinen Starrkopf bekam und gar jämmerlich aus seinem weißen ungebügelten Nachthemd lugen konnte. Die Pressserin bekam einen tiefroten Kopf mit Gemüseaufsatz und schrieb sich gleich auf den Merkzettel: 'Bügeln muss getan werden!' Nun zugegeben, das Ganze war etwas faul, die Einäscherungsquote von minimalem Bewusstseinsstimulanz, hin und her&auf- und abgefahren ~ hic et nunc; der status quo schien aus der Lamäng einen Schnösel sich zu drehen, was ja bei dieser Korkenziehergeschwindigkeit nicht zu einem Rätsel erster Güte gedeihen würde. Und nichtsdestoweniger: es floss noch ein guter Tropfen aus Nachbars Trieforgan; der Scheibenwischer bekam Tränen, weil ihn niemand in Gang setzen wollte. Zudem war seine Kuppelung verklemmt. Sein weibliches Angebinde hat man auf den Rücken eines Autos versetzt, wo müdes Nachweinen in Richtung auf Frustriertheit keine Seltenheit ist. Es ist sogar zu verzeichnen, dass die Einschaltquote nicht nachstand dem, was der Vorsteher schon sorgenvoll gemeint hatte: "Nachlegen ist besser als die Kohlen vorzulegen, wenn das Holz vor der Hütte noch nicht als Plutonium aufbereitet worden ist". Manchen war das Eisen zu loh geschmiedet; manch einer konnte den Amboss nur bis an die strammgesetzten Hoden anheben, was nicht von Nachteil war, denn so war die Fallgeschwindigkeit nicht die größte; und weniger Kriechendes oder anderweitig sich bewegendes Volk in ziemlicher Nähe des Grundes kam nicht allzu schnell zu einem nicht sorgfältig geplanten Sturz. Hic rodus, hic salta.

Die Dullheit und das Trommelwirbeln vertrieb nicht nur aufgewärmte Dunkelheit, sondern auch angebrannte Feuchtigkeitswellen. Das schien dem Taucher von Poseidons Gnaden nichts Unwesentliches anzuhaben. "Wahrlich nicht!" murmelten Verzagende und nur leicht aufhöcherlnde Mutterherzen im 18/3 Busoni-Takt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken aufzuhören. Warum leicht, wenns sich auch im Tatterrhythmus gut wackeln ließ?! Und sie turtelten sich ganz schön einen zurecht, ohne auch nur ein einziges Mal die Kontrolle über verwackelte Nervlein und zurechtgeschnürte&angebundene Faserchen zu gewinnen. War ja auch kein leichtes Gespiel: die Spurenelemente wurden allzuleicht dabei verwischt, und selbst Kara ben Nemsi aus dem fernen Aueroxenland verspürte nicht das gelindeste Lüftelchen noch eine weißgestreifte Brise aus Nachbars Miederkörbchen mit dem flaumigen Wattezusatz. "Ganz sachte!" gemahnte der streng aussehende Oberfürsorger vom kartellanischen Cartesiusaufseheramt. Er fuchtelte mit einigen Befehlsblättchen, als wollte er sich Mut zufächeln. Und dann gab er sich den Befehl selbst: ein Kraftmarsch durch die Rippen und Innengehäuse, ohne dabei dem Wurm auch nur die geringste Durchbohrungschance zu bieten. Dieser war den Betäubungslisten der Apfelvergifter bereits entkommen. Die Verfall(s)quoten waren ohnehin zu hoch; Abfalltensionen fielen schon langsam als Schrägschatten in die sonst gut gedrillten Adleraugen der Kontrolleursinnung. "Wem wurde da nicht wackelig ums margarinegeölte Knie mit dem Sehnenriss?!" hatten zwar viele Hoffnungsgestimmte gemeint... Obwohl gerade eine winzige Nuance jenes unveränderliche Gesetz noch am ehesten ins Herz gießt; wobei wir uns sattsam gestehen müssen, dass Anhäufungen immer noch einen kleinen Rest an Abfall hinterlassen, der auch noch gebraucht werden will (obwohl dieser wie so oft sein Anliegen nicht standesgemäß angemeldet hat). Aber wer sich die Mühe macht, wird möglicherweise zumindest mit einem Lächeln aus treuen Kinderaugen belohnt, falls der Dackel diesen glorreichen Jahrhundertaugenblick nicht per richtigem Riecher angetroffen hat.
Wir landen hiermit bei einem Punkt, den unser Anker schon lang gelichtet hat, wenn auch die Fotoplatten unserer Abschirmverfolger zur Hälfte zu Bruch gegangen sind. Denn: keine Jagdtätigkeitsmöglichkeit wird ausgelassen. Butter und Sahne werden NEBENBEI abgeschmeckt und eingeschleckt zur sicheren Verwahrung und Aufbereitung - für den Fall. Selbst wenn die Felder brach in einem Land liegen, wo einst der Dünger massenweise aus den Erschießungskommandos dünn gesät Frucht erbrachte am kahlen verdorrten Feigenbaum. Abgeholzt und eingestampft haben wir diesmal den Erdapfel zu bewundern, der heuer sein Angebinde um etliche Würmchen bereichert hat. Nur ein ekliger Analfetischist hätte das Gehäuse lieber einer Schnecke zum alltäglichen Geschenk gemacht, als dass er sich noch einmal auf dem Klo einem Dünnschiss hingab trotz Un-einölung. Das deuchte ihm auch für einen Moment ein, doch dann kam wieder der alte Trott zu Fritz und dem Kino, die Leinwände, die Farben, die Berufsverbotler und all das eingestandene Zeugs, von dem er die Nase nicht voll genug kriegen konnte. Kein Wunder: bei diesen Absatzchancen verloren sogar die Schuster die Lust am Besohlen eines verwixten Ärschleins. Verflixt&zugenäht war das a Wutz, diese Hutz!
Wir haben Rekorde aufgestellt im Unterlassen von Tun und im Tun von Unterlassungen. Und wenn uns mal ein dicker Coup gelingt, dann jauchzen wir im 3/4-Takt und entreißen dem Straßenfeger seinen Besen, um die Luft zu kehren. Wie gerne wollten wir die Sonne in Säcken aufhängen (fangen) und wie gerne wollten wir einmal im Handstand auf eine Kaufhauskasse zugehen und mit den Füßen (nicht)abgezähltes Geld geben: eingeborener Sinn, den zu entschlüsseln der Psychiater den Kopf schüttelt, weil er uns für phallisch besetzt hält oder weil er selbst so etwas tun würde. Es hat uns schon oft gejuckt... Auf der anderen Seite sind wir so frei, unser linkes Bein nach vorne zu setzen und DANN erst das rechte. Wir haben uns ein schönes Kartenhaus gezimmert; und wehe, es kommt einer, der seinen Spiralkopf dort einhämmern will. Sind wir wirklich immer fleißig bemüht, alles von uns ferne zu halten, was nicht auf unserem eigenen Komposthaufen gewaxen ist, und mag dieser auch noch so sehr von schönen Blumen überwuchert sein? Das Richtige halten wir für falsch, und umgekehrt ergibt sich daraus. Die Freude, das Wohlsein ertrinkt in ein paar Gläsern Wein und ein paar zerknüllten Zigaretten. Das bischen erhecheln wir uns EBENFALLS noch! Und dann schauen wir auch noch so oft auf die Uhr, und unsere Lebensuhr ist inzwischen stehengeblieben. Das wenige an Vorhangsstoff wollen wir lüften, doch fast immer bleiben nur kleine Fisselchen übrig - klebend an Händen (,die Schwielen nicht nur des Nachts Obdach bieten). Da haben wir nun die Müllabfuhr: sie schafft und schafft, und dann krachts auf einer Ecke, und der gute Mensch versinkt schon frühzeitig in Schutt&Asche. Benebelt haben wir auf unserer kleinen G(e)leitbahn unsere Kegel aufgestellt; verbiegt sich die Strecke!Wir halten den Ball noch in der Hand - und der fällt uns dann auch noch auf den Boden! Dann fällt uns ein, 'was essen zu gehen, und das Wasser hat keine große Mühe, im Mund zusammenzulaufen, denn die Angst treibt. Wir schwimmen im dicken Salzsee und wollen Salz herstellen. Die Destilliermaschinen haben wir kaltgestellt im Kühlschrank, und die Obstschalen haben die Raben den Elstern geschenkt. Verdutzt klopfen wir an unsere Gehirnschale, um noch einmal die Gewissheit zu erhalten, dass die Hohlheit noch nicht endgültig da ist. Und damit geben wir uns dann zufrieden. Wir flennen und wissen nicht einmal, wo unsere Tränen herkommen. Wir rackern uns ab und schürfen nur noch mehr Kohle, die dann auf den Halden unserer Erinnerung ein Stiefmütterchendasein verklickern darf. Wir hegen und pflegen sie, als wär sie unser heißgeliebtes Kind. Ich stelle hier schlicht einige logische Abzweigkonsekutierungen fest, wie sie uns allabendlich z.B. in der Form eines schwarzen Katers diagonal zur Wegeskante miauend begegnet. Doch damit nicht genug der Zweisamkeit, die den Menschen im Jasperschen Kreuzdialog als wirksamer Faktor in Relation zum Heideggerschen sinneübergreifend simultan in Panik setzen kann. Denn DAZU erweist sich eine Sackgasse oft als ein Pfad ohne Geländer mit Aufkunft am Ende eines tiefen Abhangs. Überlappungen in Gestalt von verdorrten Baumästen könnten unwiderruflich die Rettung bringen, aber auch den Panikbesetzten auf eine höhere Ebene führen, die zu erkennen der Delinquent nunmehr die Aufgabe hat. Ist dieses Von-Angesicht-zu-Angesicht-setzen nicht zu dem gewünschten Erfolg gekommen, ist wichtig, das Nachlassen zurückzustoßen, um mit neuer Kraft das langersehnte Ziel doch noch zu erreichen. Ist dieses einmal in Sicht, wird gegebenenfalls erkannt, dass lange schon zuvor welchselbiges dort 'wartete'. Das wiederum beinhaltet (ohne Klammer) die unendliche Potenzierung. Was weiterhin die Folge in sich selbst ist ('hat').


Erleuchtung als Filosofie.Von unserem Fernwestkorrespondenten Busunda
Rex (Der Autor übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt). Auch als
Raubdruck erhältlich.

Abzuschweifen von einem Text innerhalb eines Kontextes ist nur dann gestattet, wenn auch die minimalen Trägerideen nicht bloß inform von Höhlengleichnis, sondern auch in Johanneischer Vorsehungsattitude zu geschehen hat. Denn anders ist der Wegfall in eine Scheinhöhe schier unmöglich, sofern auch dort wieder das Eine einsetzt, um das sich nichts mehr 'drehen' kann - wenn diese Drehung nicht aus einer Spirale bestünde. Kreise ohne Mittelpunkt nennt man das Schlechthinnig-Andere, das allerdings nur der Wurmfortsatz ist, um einmal die Terminologie von einer wissenschaftlichen Periferie anzugreifen. Die Aggressionsquote läßt schließen auf eminente Verzweiflung, auch Verbissenheitsreflex genannt. Mit den Begriffen an dieser Stelle zu sparen, käme dem Vergleich nahe, der in jüngster Zeit die Ehre hatte, in Erscheinung treten zu dürfen. Es handelt sich hierbei um das Phänomen des schattigen Seitentonusses: d.h.: das Unumgängliche durch lapislazulische Wegwerfsubstanz zu umschreiben. Denn: es geht auch anders. Z.B. so: 'bin ich einmal da, bin ich nicht dort. Wäre ich dort, wäre ich nicht da, und doch bin ich dort, weil ich da bin, falls ich da bin, wo dort ist.' Wenn eins von beiden sich als Gegenteil erweisen sollte, seie man vorsichtig! Es handelt sich um sogenannte Halluzination, auch Dualitätsdenken genannt. Dadurch stehen unvermeidliche Leidsequenzen ins Haus, die vielleicht schon bei einmaligem Eintreffen schlimme Wirkungen im Gefolge haben können. Das heißt: Umkehr tut not. Oder anders ausgedrückt: abnomalige Dissonanz wird durch fortwährendes Bemühen abgekanzelt, verdammt, in den Abguss getan, verschwindet in sein tiefstes Innere, was ja bekanntlich die Katze veranlasst, in ihren eigenen Schwanz zu beißen (sich gebissen zu haben). Wir zäumen das Pferd nun anders herum und erleben auf diese Weise eine Verständigung; nämlich, indem wir der Kuh, die vor einem Scheunentore vielleicht Wache schiebt, dennoch das Tor öffnen. Und siehe da: sie tritt nicht ein, oder das Gegenteil ist der hemmungslose Fall. Oder keines von beiden ist geschehen; oder beides tritt ein. Sollten alle Möglichkeiten in eins geschehen, dann spreche man z.B. von der omnalen (d.i. alles-haftigen) Koinzidenz (d.i. Zusammen-fallen). Sollten Sie Interesse haben an der indiktiven Schublade, dann empfehle ich Dr. Oetkers Backbuchallmanach. Dort stehen zusätzlich Zutaten angegeben, die auch im Weglasszustand nur den gefährden, der sie blitzschnell aufgreift: Negativintuition also.

Es folgen nun einige Stilexerzitien zum besseren Einüben in ungewohnte Stimmungslagen, deren Einsichtigkeit jedem auf eine einfache Weise zugänglich gemacht wird. Es wird ein Brief vorgelegt. Den einen wird es zur Aufgabe gemacht, die Fehler herauszufinden, und den anderen wird es zur Pflicht gemacht, diese nicht zu sehen, es wird sich eine zwieschichtige Sicht der Dinge ergeben. Hier erstmal der Bericht in simpler Form:
"Sehr geehrte(r) ...!
Ich möchte Ihnen die Nachricht übermitteln, dass Sie sich bitte am 14. dieses Monats im Café Kranzler einfinden möchten, wo wir die uns bekannte Angelegenheit in gegenseitigem Übereinkommen schlichten mögen. Ich möchte darum bitten, folgende Unterlagen mitzubringen, die, wie Sie wissen, umgänglich sind, und deshalb halten Sie bitte Ihr Gedächtnis bereit, alles Notwendige zur Klärung offen auf den Tisch zu legen.
Wenn Sie sich noch an unsere letzte Auseinandersetzung erinnern, wo wir verschiedene Fälle zu unserer Bearbeitung auf dem Verhandlungstisch vorfanden, so lassen Sie sich bitte nicht durcheinanderbringen durch Unstimmigkeiten oder Klauseln, deren Sinngehalt selbst Leuten an höherer Stelle nicht klar wurde. Was ich damit eigentlich sagen wollte, sollte hiermit hinlänglich klar geworden sein. Ermessen Sie bitte die näheren Umstände, unter denen fast alles zustandegekommen ist: bedenken Sie das Wetter mit Fühlungsnahme, erinnern Sie sich auch an das allgemeine Unstimmigkeitsgefühl, das sich vieler Leute unlängst angenommen hat. Das alles darf nicht so ohne weiteres in eine hintere Schublade abgeschoben werden. Denn ist es nicht im größten Interesse aller, dass jetzt endlich Schluss gemacht wird mit Umständen,, die uns allen nicht behagen?! Erinnern Sie sich bitte bei dieser Gelegenheit an die vielen ungereimten Passagen, die uns damals zur Unterschrift vorgelegt wurden, wo doch selbst das unterste Bezirksbevollmächtigungsamt uns seine Federführung versagte und einsichtige(re) Leute zu Geduld und klarer Einsichtnahme ermahnten. Für viele war das ein gefundenes Fressen, auf alles zu schimpfen, ihren ganzen Ballast an Aggressionen vor den Augen aller abzuwerfen oder still~in aller Heimlichkeit Intrigen infamster Art zu versuchen. Die Zeitungen haben nichts davon erfahren; andere Medien hatten keinen Kontakt. Es wurden einige Stimmen laut, ob nicht das alles der große Teil einer kleinen Verschwörung gewaltigen Ausmaßes sei. Wir waren lange nicht schlüssig, wie wir das Ganze auf angenehme Weise lösen könnten. Wir hatten ja noch nicht einmal die gelindeste Idee, wo wir ansetzen sollten, denn irgendwie waren wir alle infiltriert. Man sprach von eigenartigen Machtzusammenstellungen, Ballungen wesensfremder Art, und nicht selten gehörten gerade jene dazu, die solches verlauten ließen. Wir haben zunächst (auch) eingestimmt in den Chor derer, die Sofortmaßnahmen wollten; manchmal zückten wir nur hämisch mit den Axeln, verkrochen uns hinter den Büchern (die für uns die Welt der einmaligen, nicht vergessbaren Ereignisse bedeuteten), bis wir endlich einen Fehler entdeckten.
Viele waren inzwischen schon abgesprungen, fanden eigenartige Trittbretter. Sie sprachen davon, dass nichts sicher sei, und lieber verschwänden sie hinter ihren eigenen 8 Wänden als noch einmal Hand anzulegen an eine Sache, die ihnen wie so vieles andere auch nicht geheuer war. Als wir das bemerkten, da hatten wir den entscheidenden Haken gefunden. Wir schickten vorsichtshalber ein paar falsche Hasen auf die richtige Fährte, und schon kurze Zeit später hatten wir den 'Hahn' am Wickel. Er hatte zwar gar keine Lust, SO von uns in Schach gehalten zu werden, doch ließen wir diesmal nicht locker, sondern betrachteten die Sache für im Anfangsstadium als abgeschlossen. Wir verzichteten in der Folgezeit auf kostensparende Kundschafter, sandten stattdessen ein paar Pfarrer in die pastorale Wiesenlandschaft. Beethoven kam wieder zur Geltung und etliche andere auch. Oder um bei meiner Aktenführung zu bleiben, es wurde klargelegt Punkt für Punkt. Als das Kapitel - bildlich gesprochen - zuende geschrieben war, da hätten Sie sie angekrochen kommen sehen müssen: mühselig mit ihren Habseligkeiten! Sie glaubten das Ende der Welt gekommen. Andere allerdings lachten unbesonnen den Mond an. Wiederum andere liefen, als ob sie gerade einem Karussel entkommen wären. Ich könnte noch vieles schildern, doch reicht der Platz für diese Angelegenheit nicht aus.
Sie werden also verstehen, dass wir diesmal das Unheil gleich von der richtigen Stelle her anfassen müssen, damit auch kein Müßiggänger unschuldiger Mitgenießer werde wie die vielen Schwalben auf der Flur. Ich möchte Sie an dieser Stelle bitten, auch DAS einmal kurz anzustreichen, denn ich habe das untrügliche Gefühl, dass Sie diesmal eventuell die Stelle herausgefunden haben, woran es liegen mag, dass soviel Chaotik sich eingeschlichen hat.
Es grüßt Sie also herzlich mit einem Kuss auf die Stirn
Ihr sehr ergebener xxx"
Die Unterschrift haben wir uns aus falsch verstandener Scham erspart, wie es heute so Sitte ist, wenn es darum geht, unklare Aussagen zu machen, die einem die Röte ins Gesicht steigen lassen. Eigenartigerweise mag es sich in diesem Falle nicht auszahlen, denn: Sie hatten schon Recht! 'Hier war Fehler Nr.2' möchte ich diesmal sagen. Abgesehen von ein paar kleinen Nebensächlichkeiten ist dies ein 3.Kardinalfehler.
Was machen wir also?
Hier die Patentlösung: Blasen Sie kräftig ins Horn, untersuchen Sie Verhaltensmuster, schneiden Sie das Wichtigste aus den verschiedensten Zeitungen heraus! Drücken Sie dabei kein noch so liebes Hühnerauge zu: es wird Ihnen noch einmal wehtun! Und wenn Sie dann meckern, dann tun Sie sich das gefälligst selber an, denn sich und uns tun Sie damit keinen Gefallen! Im Gegenteil!
Wenn Sie dann bitte noch die bittstellernden Schriften der Zeitabnehmer sich zu Gemüte führen, werden Sie noch ein Stück weiterkommen (vielleicht bestätigt Sie das ja auch in Ihrer Arbeit!).
Gehen Sie aber auch noch ein Stück weiter: nehmen Sie Schallplatten zur Hand, verlieren Sie nicht den Faden, den schon wieder ein paar Leute blau gestrichen haben (vielleicht war es auch nur ein Versehen. Also aufgepasst bzgl. Vorurteile! Selbst ein kleiner Pfadfinderjunge ist imstande, sowas zu hinterlassen. Nehmen Sie sich das zu Herzen!)
Fahren Sie dann weiter fort, die Aktendeckel mit Vicks Vapo ruppig zu versehen, und Sie entdecken: ein ganzes Geschlecht von Buchstaben wird eine freie Nase bekommen, den Brustkorb artig auf- und niedersenken, so wie es Ihnen Ihr guter Turnlehrer aus verblichener Zeit mit Hüstelstimme beibringen wollte. Damals haben viele Ihrer Mitschüler gelacht und keine von beiden Seiten verstanden: nur EIN Gedanke geriet in ihr Spatzenhirn: 'Gut, dass wir jetzt kein Latein haben!' Wir allerdings wollen keine gezüchteten Papageien, die doch nur so herumkrebsen, als wären sie Hummer. Wir wollen sein, wer wir sind, und wer das nicht versteht, der tut sowieso nur-so-als-ob, und das sind wir leid! Wir werden es schaffen, nicht auf allen Pfaden zu wandeln, sondern auch mal ausrutschen, so wie es sich gehört, und wem das nicht passt, der kann ja andre Wege gehen; Wege, die noch nie jemand betreten, aber er möge sich hüten vor Gefahren! Eine Bitte: treten Sie nicht zu leise auf mit Ihren Kreppsohlen: wir haben frisch gebohnert, und die Fehler vergangener Zeilen mögen Sie ebenfalls in rechtschaffener Weise verzeihen! Sie haben doch sicherlich eine Elefantenhaut mit Stolz zu verzeichnen. Bitte benutzen Sie sie zu Ihrem Nutz und unserem Frommen! Wir werden Ihnen sicherlich auch einmal freundlich entgegenkommen. Wir haben nämlich Füße zum Gehen. Sie werden sicherlich so freundlich sein, die Ihrigen uns diesmal zur Verfügung zu stellen, denn irgendeiner muss ja mal den Märtyrer spielen.
Wer den Ernst hier nicht erkennt, ist verderbt und muss den Ringelreigen verlassen (denn er ist ja nicht erkoren zu solch hehrem Unterfangen). Doch darf er ruhig später wieder eintreten, denn auch wir erkannten unsere Fehler und stimmen nun in den Chor ein, der die ganze Welt zusammenhält. Wir erhoffen uns nur noch dieses oben Geschilderte in stillgemachten Einmachgläsern voll Hoffnungssaft aus den Evangelien und Stimmungsmachern, die so freudig die Schreibszene beherrschen, ohne dass auch nur ein Einziger sich die Krone aufzusetzen vermag, weil sie nur einem Einzigen gebührt, nämlich demjenigen, der die volle Gebühr in Liebeshöhe bezahlt hat. Und wer da anfängt, aus den Tiefen zu zittern, der greife sich einmal an den eigenen Po, denn wer nicht mehr gut zu scheißen weis, des Ende steht gewisslich fest, wenn auch nicht allzu 'grade' geschrieben in den ewigen Annalen, die der Kaiser Ludgerus aus dem ewigen Äonengeschlecht seiner endlichen Zeit hat anfertigen lassen zur immerwährenden Erinnerung an kommende Gefühle und übermächtiges Intelligenzverlangen (!) Das steht nun gewisslich fest und hat seinen Halt in dem, was noch kommen wird. So hochgestimmt sind wir hier auf unserem kleinen Rund! Denn die Gnade wird nicht nachlassen, wenn wir sie uns verdient haben. Dann werden die Posaunen um die ganze Welt im Rondell schmettern, und wir werden die Stoppuhren abblasen und noch unter Wasser nach Perlen suchen, deren Zeitlosigkeit den Raum in seine Schranken nicht mehr zu weisen braucht, weil man diese ja sehen kann. Wer diese Hingabe in sich verspürt, der möge nur fortsetzen und die Erfahrung machen, dass immer eine Fortsetzung folgt. Nun denn, Sportsfreunde, ermannet Euch mit Euren Frauen und erfahrt uraltes Wissen aus der Hand eines kleinen Grashalmes, der Euch eine Menge Geschichten zu erzählen hat und wie gesagt sogar 2 Mengen und noch viel viel alles mehr.
An dieser Stelle geben wir einmal einen Kommentar, der keiner sein will. Ich habe so ein Gefühl, als ob sich ein Widerhaken meiner bemächtigt. Und deshalb gebe ich mir hiermit die Ehre, einen definitiven Schlusspunkt zu setzen (der Verfasser dachte sich den Schluss mit 3 Punkten. Haha!)....

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